Campus trifft Schule – 相约校园

China-Kompetenz an Schulen stärken & wissenschaftliche Expertise in die Praxis tragen
Als Bildungsnetzwerk haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Vermittlung von chinabezogenen Fertigkeiten an Schüler:innen in Deutschland zu verankern.
Leider gibt es im deutschen Schulsystem nur selten die Gelegenheit, sich tiefgehend und regelmäßig mit der Geschichte, Sprache und Kultur Chinas zu beschäftigen. Nur wenige Schulen bieten fundierte Programme.
Um das zu ändern, setzen wir uns dafür ein, China-Kompetenz zu einem festen Bestandteil der Bildungsbiografie junger Menschen zu machen. Als Netzwerk fungieren wir dabei als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, die verschiedene Kompetenzstellen gezielt miteinander verknüpft.
Ziele der Förderung
Mit der Förderlinie Campus trifft Schule – 相约校园 unterstützen wir Sie dabei, Ihre wissenschaftliche Expertise als Universität, Hochschule oder China- bzw. Forschungszentrum direkt in die Schulpraxis zu tragen. Wir vernetzen Sie mit Schulen in Ihrer Region und begleiten Sie gezielt dabei, China-AGs als festes Schulprojekt einzuführen.
Der Auf- und Ausbau von China-AGs an deutschen Schulen verfolgt ein doppeltes Ziel: Zum einen wecken wir das Interesse der Schüler:innen an chinesischsprachigen Kulturräumen bereits in der Schulzeit. Zum anderen profitiert Ihr Institut vom direkten Wissens- und Erfahrungstransfer in die Klassenzimmer. Gemeinsam vermitteln wir jungen Menschen so ein facettenreiches und fachlich fundiertes Bild über China.
Zielgruppe
Unsere Förderung unterstützt Universitäten, Hochschulen und Forschungszentren beim systematischen Aufbau von China-Projekten an Schulen. Die inhaltliche Gestaltung liegt dabei in den Händen Ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen, Doktorand:innen oder Sprachdozent:innen. Diese koordinieren fachliche, sprachliche und interkulturelle Angebote an regionalen Schulen und helfen den Partnern dabei, ihr Bildungsangebot nachhaltig um neue Perspektiven zu erweitern.
Seit dem Schuljahr 2023/24 fördern wir erstmals sechs Universitäten und Hochschulen in Deutschland mit unserem Projekt Campus trifft Schule - 相约校园:
- Freie Universität Berlin, Institut für Chinastudien
- Christian-Albrechts-Universität Kiel, Chinazentrum
- Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Sinologie und Ostasienkunde
- Universität Trier, Fachbereich Sinologie
- Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Philosophische Fakultät
- Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät für Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation
Fördergebiet
Wir fördern ausschließlich Projekte innerhalb Deutschlands. Förderfähig sind dabei sowohl schulische Aktivitäten als auch außerschulische Lernangebote, wie regionale Exkursionen und fachbezogene Ausflüge in andere Bundesländer.
Was wird gefördert?
Zweck der Förderung ist es, Universitäten beim Auf- und Ausbau von China-AGs an umliegenden Schulen zu unterstützen. Die dritte Förderphase umfasst ein weiteres Jahr (frühester Start: 1.8.2026). Förderfähig sind u.a.:
- Personalkosten für die Koordination und Durchführung der AG-Angebote vor Ort
- Reise- und Exkursionskosten oder Kosten für zusätzliche Lernangebote, wie z. B.
- Fahrtkosten zu Sprachprüfungen
- Besuche und Ausflüge
- Reisekosten der AG-Leitungen für die Teilnahme an Fortbildungen oder Vernetzungstreffen
- Fahrtkosten der Projektverantwortlichen für die regelmäßigen Einsätze an den Schulen in der Umgebung
- Sachkosten, wie z.B.
- Kosten für den Einkauf und Einsatz von Lernmaterial und Lehrwerken
- Mittel für digitale Lehr- und Lernanwendungen sowie die Erprobung neuer Unterrichtsmodule (z. B. App-Lizenzen, Software-Plattformen oder technische Ausstattung).
- Verwaltungskosten
Nicht förderfähig
Von der Förderung ausgeschlossen sind Aktivitäten außerhalb Deutschlands. Dies umfasst internationale Reisen, damit verbundene Versand- und Transportkosten sowie Programmpunkte und Exkursionen mit touristischem Charakter, ohne erkennbaren fachlichen oder pädagogischen Bezug.
Grundsätzlich ausgeschlossen sind Konzepte oder Workshops, die einseitige, stereotypisierende oder undifferenzierte Darstellungen chinesischsprachiger Kulturräume vermitteln.
Ebenfalls nicht förderfähig sind inhaltliche Angebote staatlich getragener Institutionen (z. B. Botschaften, Vertretungen oder Konsulate) sowie kommerzieller Dienstleister, die auf die Organisation von Begegnungsreisen spezialisiert sind.
Förderhöhe
Die Mittel werden im Rahmen einer Projektförderung bereitgestellt. Die maximale Fördersumme beträgt 65.000 EUR pro Schuljahr.
Förderzeitraum / Projektlaufzeit
Zum nächsten Antragszeitpunkt sind Förderungen für das Schuljahr 2026/27 möglich. Die Projektlaufzeit erstreckt sich frühestens vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2027.
Antragsfristen
Anträge können Sie vom 01.04.2026 bis zum 15.05.2026 einreichen. Zum nächsten Antragszeitpunkt ist eine Förderung für das Schuljahr 2026/27 möglich.
Beratung & Antragstellung
In der aktuellen Förderphase unterstützen wir gezielt die Fortführung und Weiterentwicklung bereits geförderter Projekte. Entsprechend richtet sich die Ausschreibung ausschließlich an bestehende Fördernehmer:innen.
Ihren Antrag können Sie direkt über das Online-Formular auf unserer Webseite einreichen. Bitte schicken Sie zusätzlich mit dem Online-Antragsformular folgende Unterlagen ein: einen detaillierten Finanzplan, eine aussagekräftige Projektbeschreibung sowie einen Personal- und Ressourcenplan.
So geht es nach der Einreichung weiter:
- Eingangsbestätigung: Sobald Ihre vollständigen Unterlagen digital bei uns eingegangen sind, erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung.
- Finale Rückmeldung: Eine Entscheidung über die Bewilligung sowie die Zusendung der Förderunterlagen erhalten Sie voraussichtlich innerhalb von sechs Wochen.
Kontakt
Amelie Brix, Referentin für Schulförderung
Kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen:
schulfoerderung@bildungsnetzwerk-china.de
Anmeldung Sprechstunde
Weitere Informationen
FAQ
Antworten auf häufige Fragen.
In der aktuellen Förderphase unterstützen wir gezielt die Fortführung und Weiterentwicklung bereits geförderter Projekte. Entsprechend richtet sich die Ausschreibung ausschließlich an bestehende Fördernehmer:innen.
Zweck der Förderung ist es, Universitäten beim Auf- und Ausbau von China-AGs an umliegenden Schulen zu unterstützen. Die dritte Förderphase umfasst ein weiteres Jahr (frühester Start: 1.8.2026). Förderfähig sind u.a.:
- Personalkosten für die Koordination und Durchführung der AG-Angebote vor Ort
- Reise- und Exkursionskosten oder Kosten für zusätzliche Lernangebote, wie z. B.
- Fahrtkosten zu Sprachprüfungen
- Besuche und Ausflüge
- Reisekosten der AG-Leitungen für die Teilnahme an Fortbildungen oder Vernetzungstreffen
- Fahrtkosten der Projektverantwortlichen für die regelmäßigen Einsätze an den Schulen in der Umgebung
- Sachkosten, wie z.B.
- Kosten für den Einkauf und Einsatz von Lernmaterial und Lehrwerken
- Mittel für digitale Lehr- und Lernanwendungen sowie die Erprobung neuer Unterrichtsmodule (z. B. App-Lizenzen, Software-Plattformen oder technische Ausstattung).
- Verwaltungskosten
Von der Förderung ausgeschlossen sind Aktivitäten außerhalb Deutschlands. Dies umfasst internationale Reisen, damit verbundene Versand- und Transportkosten sowie Programmpunkte und Exkursionen mit touristischem Charakter, ohne erkennbaren fachlichen oder pädagogischen Bezug.
Grundsätzlich ausgeschlossen sind Konzepte oder Workshops, die einseitige, stereotypisierende oder undifferenzierte Darstellungen chinesischsprachiger Kulturräume vermitteln.
Ebenfalls nicht förderfähig sind inhaltliche Angebote staatlich getragener Institutionen (z. B. Botschaften, Vertretungen oder Konsulate) sowie kommerzieller Dienstleister, die auf die Organisation von Begegnungsreisen spezialisiert sind.
Als Projektträger sind Sie in der Kooperation mit der Partnerschule für folgende Bereiche zuständig:
- Zentrale Koordination: Benennung mindestens einer Ansprechperson für die Kommunikation mit dem Bildungsnetzwerk China.
- Administrative Abwicklung: Verantwortung für die Antragstellung, die Mittelverwaltung sowie die abschließende Berichterstattung.
- Schulakquise: Suche und Auswahl geeigneter Partnerschulen für die Zusammenarbeit.
- Inhaltliche Gestaltung: Entwicklung, Koordination, Umsetzung und Evaluation der China-AGs sowie weiterer Projektaktivitäten.
- Personalmanagement: Bereitstellung von geeignetem Personal für die AG-Leitung. Hinweis zur Personalkonstellation: Sie können die Besetzung flexibel an Ihren Bedarf anpassen (z. B. durch wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Doktorand:innen oder Honorarkräfte). Die AG-Leitung und die Rolle der koordinierenden Ansprechperson können dabei von derselben Person übernommen werden.
- Netzwerkarbeit: Laufende Kommunikation und Abstimmung mit der oder den Partnerschule(n).
Das Förderprogramm Campus trifft Schule – 相约校园 zielt darauf ab, neue Lernangebote zu schaffen. Daher sollten Schulen angesprochen werden, die aktuell noch über kein laufendes oder etabliertes Bildungsprogramm zu chinesischsprachigen Kulturräumen verfügen. Zudem hängen weitere Auswahl- und Eignungskriterien vom jeweiligen Konzept der Universität ab. Diese sollten in der Vorhabenbeschreibung nachvollziehbar dargestellt und begründet werden.
Folgende Leitfragen können Ihnen bei der Einschätzung helfen, ob eine Partnerschule für Ihr Vorhaben geeignet ist:
- Unterstützen Schulleitung und Kollegium das Kooperationsvorhaben?
- Ist die Schulleitung bereit, das Projekt im Lehrerkollegium, bei potenziellen Teilnehmenden und Eltern aktiv zu bewerben?
- Stellt die Schule eine feste Ansprechperson für die Koordination der China-AGs zur Verfügung?
- Informiert die Schule die Partnerhochschule frühzeitig über alle notwendigen formalen Voraussetzungen für die Umsetzung (z. B. erweitertes polizeiliches Führungszeugnis o. Ä.)?
- Verfügt die Schule über einen geeigneten AG-Raum und stellt diesen für die Aktivitäten verlässlich zur Verfügung?
- Ist die Ansprechperson der Schule bereit, an verpflichtenden Evaluationsprozessen und regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen des Bildungsnetzwerks China teilzunehmen?
- Bindet die Schule die Projektverantwortlichen der Hochschule aktiv in relevante schulische Strukturen und Veranstaltungen ein?
- Besteht seitens der Schüler:innen ein erkennbarer Wunsch nach dem weiteren Verlauf oder einem Ausbau der China-AGs?
Eine klassische AG (Arbeitsgemeinschaft) ist ein freiwilliges Nachmittagsprogramm für alle interessierten Schüler:innen, das außerhalb der Unterrichtszeit stattfindet und wöchentlich in einem Umfang von zwei Unterrichtseinheiten angeboten wird. Manche Schulen bieten das Lernangebot auch in Form von bewertungsfreien Wahlpflichtkursen während der regulären Unterrichtszeit an.
Zu einem von der Schule festgelegten Zeitpunkt (z. B. in der ersten Schulwoche nach den Ferien) können sich die Schüler:innen anmelden. Eine AG kann in Absprache mit der Partnerschule auch während des laufenden Schuljahres angeboten werden.
In der Regel übernimmt eine AG-Leitung in Absprache mit der Partnerschule die Konzeption und Koordination. Je nach Bedarf und Möglichkeiten kann das Schulprojekt auch gemeinsam mit Fachlehrkräften und/oder einer Co-Leitung organisiert werden. Auch ist es je nach Vereinbarung möglich, die Teilnehmenden in verschiedene Altersgruppen bzw. Klassenstufen einzuteilen.
Da die formalen Voraussetzungen für AG-Leitungen je nach Bundesland variieren können, empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig mit der Partnerschule über die notwendigen Kriterien (wie z. B. Qualifikationsnachweise oder Führungszeugnisse) auszutauschen.
Die Anzahl der angebotenen China-AGs ist flexibel und wird individuell mit der oder den Partnerschule(n) vereinbart. Abhängig von der beantragten Personalkapazität können eine oder mehrere AGs betreut werden. Das Angebot darf sich auf eine einzelne Schule konzentrieren oder auf mehrere Partnerschulen in der Umgebung verteilt werden.
Neben der AG ermöglicht die Förderung zusätzliche, punktuelle Angebote. Dazu zählen:
- Integration von Gastvorträgen unterschiedlicher Expert:innen
- Gemeinsame Exkursionen
- Einsatz und Erprobung von selbstentwickeltem, (digitalem) Lern- und Lehrmaterial
- Summer Schools
- Mentoringprogramme
- Tag der offenen Tür
- …
Wir empfehlen, bereits vor der Antragstellung verschiedene Vertretungsszenarien mit der Partnerschule abzustimmen. Oft lassen sich spontane Fehlzeiten unkompliziert über die Vertretungspläne der Schule oder durch das Team der Hochschule auffangen.
Wir verstehen, wenn sich Pläne im Verlauf der Zusammenarbeit ändern. Wenn diese Änderungen jedoch grundlegend sind und von den ursprünglich bewilligten Plänen abweichen, stimmen Sie sich bitte umgehend mit Ihrer Partnerschule sowie dem Bildungsnetzwerk China ab.