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Ephra gUG:

Ephra 在路上 unterwegs

Wenn Kinder Kunst machen, lernen sie mit Kopf, Herz und Hand. Sie entwickeln kreative Ideen, entdecken Farben, erforschen Formen und begegnen neuen Kulturen. Kunst fördert die Fantasie, stärkt die Konzentration und schafft Raum für Selbstvertrauen. Kunst macht neugierig, offen – und lässt Lernen lebendig werden.

Genau diese Lebendigkeit spiegelte sich im Projekt “Ephra 在路上 unterwegs” wider:  Kinder aus Berlin kamen mit zeitgenössischer Kunst sowie Künstler:innen aus China zusammen und lernten in den Ateliers unterschiedliche kreative Prozesse und Kunstformen kennen. 

Als Vorbereitung auf die Atelierbesuche machten sich die Kinder mit verschiedenen Methoden vertraut: Mithilfe einer ‚Gefühlslandkarte‘ lernten sie, ihre eigenen Emotionen zu erkunden und in Worte zu fassen; die Journalistin Michaela Vieser zeigte ihnen, wie man Interviews führt; und die Sinologin Minh An Szabó de Bucs gab Einblicke in die chinesische Kunst und Kultur.

Anschließend besuchten die Kinder die Kunstateliers. Hier konnten sie gezielt Fragen stellen und hautnah erleben, wie Kunst entsteht.  Die Begegnungen folgten einem offenen Konzept, um einen echten Dialog auf Augenhöhe zu schaffen. 

Im Mittelpunkt stand eine künstlerisch-forschende Haltung: Die Kinder wurden darin bestärkt, ihre eigene Sichtweise auf die Welt zu entwickeln, während die Künstler:innen eingeladen waren, sich ganz auf die Perspektiven der Kinder einzulassen.

Sie erlebten, wie Kunst jenseits von Worten Gefühle transportiert, Ideen sichtbar macht, Identitäten prägt und politische Haltungen vermittelt – ob durch Malerei, Skulptur, Druck, Film, Fotografie, Performance oder Klang. So eröffnete der persönliche Austausch mit den Künstler:innen den Blick für neue Sichtweisen und machte spürbar, wie eng Kunst mit den individuellen Biografien und Wurzeln der Kunstschaffenden verwoben ist.

Fotostrecke: Ephra unterwegs 2022

Ephra ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die Kinder mit der Welt der Kunst verbindet. Sie setzt sich für kulturelle Teilhabe und emotionale Bildung ein – mit einem besonderen Fokus auf Grundschüler:innen, die bisher kaum Zugang zur Kunstwelt hatten. So schafft Ephra Räume für Kinder aus sozial benachteiligten Schulen, die bisher kaum oder gar nicht mit Kunst in Berührung gekommen sind.