In der Bildungsarbeit zu China werden Stimmen von Menschen mit diasporischen Hintergründen und Perspektiven oft noch zu wenig eingebunden. Doch was braucht es, damit Kooperationen zwischen Akteur:innen aus dem Bildungsbereich und Personen aus der diasporischen und postmigrantischen Zivilgesellschaft gut gelingen können? Dieser Fragestellung widmete sich unsere diesjährige Netzwerkveranstaltung BNC Dialog.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Podiumsgäste für ihre wertvollen Perspektiven und die bereichernden Impulse:
YANG Xiyu 杨茜雨 – Vorstand, 706Berlin e.V.
Ulrike Poremski – Lehrkraft, Humboldt-Gymnasium Berlin
Clara Jelev – Projektmanagerin, Bildungsnetzwerk China
Sowie an Angela Köckritz – Stellvertretende Redaktionsleitung, China.Table für die kompetente und engagierte Moderation.
Ein besonderer Dank gilt außerdem Ira Heß, Beiratsmitglied der Stiftung Mercator, für ihr herzliches Grußwort.
Einige der wichtigsten Punkte:
- Erfolgreiche Kooperationen basieren auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Respekt, einem offenen und kontinuierlichen Austausch sowie einer fairen Verteilung von Ressourcen, Sichtbarkeit und Entscheidungsmacht.
- Es braucht Selbstbestimmung, eine diskriminierungssensible Gesprächskultur und klare Leitlinien, um sichere Dialogräume (Safer Spaces) für vielfältige Perspektiven zu ermöglichen.
- Diasporische und postmigrantische Perspektiven sollten nicht als “Add on” verstanden werden, sondern als fester Bestandteil differenzierter und machtkritischer Bildungsarbeit.
Darüber hinaus bot die Veranstaltung wertvollen Raum für Austausch und Vernetzung zwischen Vertreter:innen aus Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft.
Wir danken allen Teilnehmenden für die bereichernden Gespräche und freuen uns auf die Fortsetzung des Dialogs im nächsten Jahr sowie neue Kooperationen!















