Suche
问题和解答

Digitalisierung:

Virtueller Austausch

Das digitale Klassenzimmer

Auf digitalem Weg die Partnerschule in China besuchen, über tausende Kilometer Entfernung hinweg gemeinsam den Schulalltag erleben, die Stadt erkunden und Sehenswürdigkeiten besichtigen – das ist inzwischen mit Hilfe von Virtual Reality möglich. Beim VirtualStudentXChange produzieren Schüler:innen selbst 360°-Videos und tauschen sie mit ihrer Partnerschule aus. 

Für die teilnehmenden Jugendlichen und Lehrkräfte fühlen sich diese Besuche erstaunlich real an, denn das Gehirn verarbeitet VR-Erlebnisse genauso wie reale Ereignisse. Die digitalen Besuche können persönliche Begegnungen natürlich nicht ersetzen, aber erheblich vertiefen und erweitern. 

Für die beteiligten Jugendlichen fühlen sich diese virtuellen Besuche erstaunlich real an.

Medienkompetenz und Storytelling

Beim VirtualStudentXChange haben seit 2018 bereits dreißig deutsche und chinesische Schulen mehr als einhundert 360°-Videos miteinander ausgetauscht. Die Erfahrungen der Beteiligten waren dabei durchweg positiv. Für die Schüler:innen stellt die Arbeit mit der innovativen Technik eine zusätzliche Motivation dar. Die Möglichkeit, 360°-Videos selbst zu erstellen, ist eine hoch spannende und anspruchsvolle Facette der Medienkompetenz. Digitale und technische Fertigkeiten werden dabei ebenso entwickelt wie Fähigkeiten im Storytelling, was wiederum dem Sprachenlernen zugutekommt.  

Die virtuellen Besuche können zudem Vorbehalte und Fremdheit abbauen. Sie sind deshalb eine gute Vorbereitung auf eine reale Reise zur Partnerschule. Nicht zuletzt kann so ein größerer Kreis von Schüler:innen aktiv an einem Austauschprojekt mitarbeiten.  

Geld für Technik und Schulung

Interessierte Schulen erhalten für die benötigte Technik finanzielle Unterstützung sowie Schulungen und technischen Support. Die entsprechenden Anträge können beim Pädagogischen Austauschdienst der KMK bzw. beim Goethe-Institut China gestellt werden.